Marktratssitzung vom 11.03.2025
Klappbare Bühne für Sporthalle Mantel
Nur eine Person kann in wenigen Minuten die klappbare Bühne auf- und abbauen. Sie ist nicht gerade billig, aber durch enorme Einsparung an Zeit und Personal rechnet sie sich mit der Zeit (Symbolbild: Richard Kammerer).
(sei) Ein Hauptpunkt der Sitzung des Marktgemeinderates Mantel war die Bühne für die sanierte Sporthalle, die frühere Mehrzweckhalle. Marion Braun von den 2G-Architekten hatte die Möglichkeit einer klappbaren Bühne aufgezeigt. Nun stellte Paul Herdegen, ein Fachberater für Innenausbau, eine Bühne vor, die er mit seiner Firma entwickelt hat. Der Bürgermeister und einige Markträte hatten bereits in einer anderen Sporthalle eine solche Bühne besichtigt.
Der Fachmann erklärte, dass die Bühnenunterkonstruktion aus Stahl besteht und es einen Steuerkasten dazu gibt. Der Bühnenboden ist 25 Zentimeter hoch. „Der Auf- und Abbau spart Zeit und Geld, und die Bühne benötigt keinen Lagerplatz“, betonte Herdegen. Der Steuerkasten sollte so eingebaut werden, dass der Bedienende die Bühne im Blick hat. „Alle Kunden, denen wir eine solche Bühne geliefert haben, sind zufrieden“, bestätigte der Fachmann.
Philipp Fuhrmann (CSU) erfuhr auf Anfrage, dass es für die Bühne keine Förderung gibt. Friedrich Janner (FWG) will nicht an der falschen Stelle sparen: „Wir sparen hier Arbeitskraft und Zeit.“ Daniela Fuhrmann (SPD) war ebenfalls überzeugt, dass es für die Bühne viele Möglichkeiten gibt. Hermann Schröder (AfD) erkundigte sich nach einem Geländer für die Seiten. Außerdem könne die Bühne über eine Anstelltreppe betreten werden. Franziska Göppl und Daniela Fuhrmann fanden, dass die klappbare Bühne eine schöne Lösung sei.
Die Kosten werden sich auf etwa 73.000 Euro belaufen. Einstimmig wurde beschlossen, eine klappbare Bühne anzuschaffen. Dazu werden noch Vergleichsangebote eingeholt.
Drosselweg in Mantel wird saniert
Gleich bei der Einfahrt von der Etzenrichter Straße sieht man, dass der Drosselweg sanierungsbedürftig ist (Bild: sei).
(sei) Auf der Tagesordnung der vergangenen Marktgemeinderatsitzung in Mantel stand die Sanierung des Drosselweges. Das Gremium entschied sich für die wirtschaftlichste Variante, den Asphalt vollflächig zu erneuern mit Bankettbau. Wie Bürgermeister Richard Kammerer ausführte, würde nur eine Erneuerung der Schadstellen nicht lange halten. „So haben wir in der Straße mindestens wieder 40 Jahre Ruhe“, meinte der Sitzungsleiter. Einstimmig ging der Auftrag an die Firma Schulz aus Pfreimd. Die gleiche Firma bekam mit zwei Gegenstimmen der FWG auch den Auftrag für einen Gehweg im Baugebiet Winteräcker.
Durch die Verschiebung von Grundstücksgrenzen war beim Industriegebiet Luderhäusl eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich. Einstimmig wurde bei der Feuerwehrhauserweiterung ein Nachtragsangebot bei den Fliesenarbeiten genehmigt. Beim Verteilerbauwerk Bürgermeister- Josef-Janner Straße erledigt die Firma BGU Umweltschutzanlagen Lieferung und Montage. Die Schwangerschaftsberatungsstelle Donum Vitae erhält einen Zuschuss von 100 Euro.
Bürgermeister Richard Kammerer gab außerdem bekannt, dass die Häckselaktion abgeschlossen ist und kein Häckselgut mehr angeliefert werden darf. Der Bauhof hat Straßenschäden in der Etzenrichter Straße, Gartenstraße und Ebenweg beseitigt. Am 29. März findet ab 9 Uhr wieder die Ramma-Damma-Aktion statt. Treffpunkt Feuerwehrhaus. „Es wäre schön wenn sich wieder viele Vereine beteiligen“, so Kammerer. Die nächste Sitzung des Marktgemeinderates ist am 29. April. Es wurde des verstorbenen ehemaligen Mitglieds des Marktgemeinderates, Herbert Neumann, gedacht.
Quelle: Der Neue Tag