Marktratssitzung vom 28.04.2026

Manteler Marktgemeinderat vergibt in letzter Sitzung Sanierungsaufträge

Der Marktgemeinderat in Mantel erteilt einstimmig Aufträge für die Sanierung der Mehrzweckhalle. Weitere Ausgaben und Planungen wurden ebenfalls beschlossen.

Bei der Sanierung der Mehrzweckhalle mit Umbau in eine Sporthalle wurde mit den Baumeisterarbeiten begonnen (Bild: sei).

Bei den Straßenbauarbeiten im Ossangerweg wird ein Glasfaserkabel mit verlegt (Bild: sei).

(sei) Bei der letzten Sitzung des scheidenden Manteler Marktgemeinderats erteilten die Räte zahlreiche Aufträge, unter anderem für die Sanierung der Mehrzweckhalle. Diese Aufträge wurden einstimmig vergeben. Die Firma Ehm übernimmt die Heizungs- und Lüftungsarbeiten sowie Sanitärarbeiten für 106.134 Euro beziehungsweise 93.655 Euro. Die Blitzschutzanlage liefert die Firma Häffner für 21.076 Euro. Es wurden auch Eilentscheidungen bekanntgegeben.

Für den Rückbau der Heizungsrohre im Gemeindezentrum entstanden Kosten von 3.319 Euro. Bei der Firma Nüssing mussten zwei Schließzylinder für 4.648 Euro beschafft werden, und für Ausgleichsmaßnahmen bei den Fliesenarbeiten fielen 10.081 Euro an.

Marktratssitzung vom 24.03.2026

Rekordbesuch beim Marktgemeinderat Mantel: Feuerwehrgerätehaus im Fokus

Ein voller Sitzungssaal und einstimmige Entscheidungen prägten die letzte Sitzung des alten Marktgemeinderates Mantel. Im Fokus stand der Umbau des Feuerwehrgerätehauses.

Da der Neubau des Feuerwehrhauses aus Holz besteht, wird die Vorderfront des Bestandsbaus mit Holz verkleidet (Bild: sei).

(sei) So viele Zuschauer wie noch nie besuchten die letzte Sitzung des Marktgemeinderates Mantel, die noch mit dem alten Gremium stattfand. Der neu gewählte Marktgemeinderat wird im Mai vereidigt. Der Sitzungsraum reichte fast nicht aus, der letzte Gast saß in der offenen Tür fast auf dem Flur. Für die Auftragsvergabe bei der Erweiterung und dem Umbau des Feuerwehrgerätehauses hatte Bürgermeister Richard Kammerer Markus Goldhammer vom Architekturbüro Atelier 13 eingeladen. Es ging um die Fassadengestaltung des Bestandsbaus.

Goldhammer erklärte, dass auch im Bestandsgebäude viel verändert werde. Der vordere Gebäudeteil werde mit einer Holzfassade verkleidet, um ihn optisch an den Neubau anzupassen. Die Feuerwehr wird die Holzverkleidung in Eigenleistung anbringen. Das Material liefert die Firma Kohl aus Edelsfeld für 5.725 Euro. Die Restflächen verputzt die Firma Näther & Hübner für 14.455 Euro.

Marktratssitzung vom 20.01.2026

Mantel investiert in Beleuchtung von neuem Gehweg und Kreisverkehr

Die Diskussion um die Beleuchtung des neuen Geh- und Radwegs an der Hüttener Straße sowie des neuen Kreisverkehrs bildete den Schwerpunkt der ersten Sitzung des Marktgemeinderats Mantel im neuen Jahr.

Mit dem Bau der Umgehungsstraße wird der aus Hütten kommende Radweg bis nach Mantel weitergeführt und die Umgehungsstraße mündet in einen neuen Kreisverehr. Die Beleuchtung beider Projekte war Thema im Marktgemeinderat (Bild: sei).

(sei) Wohl aufgrund der anstehenden Kommunalwahlen waren so viele Zuhörer wie noch nie zur ersten Sitzung des Marktgemeinderates Mantel im neuen Jahr gekommen. Die Gemeinderäte diskutierten viel über die Straßenbeleuchtung des neuen Geh- und Radwegs an der Hüttener Straße bis hin zum neuen Kreisverkehr und über die Beleuchtung des Kreisverkehrs selbst.

Das Staatliche Bauamt hielt eine Beleuchtung des Kreisverkehrs nicht für nötig. Die Rätinnen und Räte waren sich da uneinig. Die Freien Wähler sprachen sich gegen eine Beleuchtung des Kreisverkehrs aus, da die Autos ja ihre Scheinwerfer haben, wie Fraktionssprecher Stephan Lippik erklärte. Stephan Oetzinger von der CSU empfand die gesamte Beleuchtung von Radweg und Kreisverkehr als eine gute Ergänzung bis zur Umgehungsstraße. „Der Landkreis finanziert die Straße mit 28 Millionen Euro und es wäre für den Ort eine lohnende Investition“, betonte er. Oetzinger gab auch bekannt, dass der Freistaat die Umgehungsstraße mit 70 Prozent bezuschusse.

Marktratssitzung vom 16.12.2025

Nur 73 Prozent Kostendeckung: Friedhofsgebühren in Mantel steigen

Die Friedhofsgebühren in Mantel mussten neu kalkuliert werden. Gräber und Bestattungen werden ab dem kommenden Jahr teurer.

Auf dem Manteler Friedhof werden Gräber und Bestattungen teurer (Bild: sei).

(sei) Groß war das Interesse der Zuhörer bei der Gemeinderatssitzung in Mantel. Alle Beschlüsse ergingen einstimmig. Hauptthema der letzten Sitzung des Jahres war die Festsetzung neuer Friedhofsgebühren. Michael Wegener von Kubus-Kommunalberatung stellte die neue Kalkulation vor. Die Friedhofsgebühren müssen kostendeckend sein, der Kalkulationszeitraum umfasst vier Jahre. Es gibt keine Nachkalkulation.

Bisher gab es nur 73 Prozent Kostendeckung. Wie erklärt wurde, liegt Mantel im Vergleich zu ähnlichen Gemeinden bei den Erhöhungen im mittleren Bereich. Die neuen Gebühren dagegen befänden sich im vergleichsweise unteren Bereich. Ab 2026 kostet auf dem alten Friedhof eine Kindergrabstätte jährlich 32 Euro, ein Einzelgrab 52 Euro, ein Doppelgrab 86 Euro und ein Dreifachgrab 102 Euro. Auf dem neuen Friedhof kostet ein Einzelgrab 52 Euro, ein Doppelgrab 86 Euro, Urnengräber kosten 37 Euro, eine Urneneinzelstele 98 Euro, ein Platz im Urnengarten 108 Euro und einer in der Urnenwand 98 Euro. Baum-Urnengräber kosten je nach Größe 77 Euro (klein) oder 126 Euro (groß). Nach Ablauf der vorgeschriebenen Liegezeit sind Verlängerungen für fünf, zehn oder 15 Jahre möglich.

Marktratssitzung vom 18.11.2025

Feuerwehrhaus wird teurer: Manteler Gemeinderat diskutiert heftig

Überplanmäßige Mehrkosten beim Feuerwehrhaus führten im Manteler Marktrat zu Diskussionen. Zweiter Bürgermeister Siegfried Janner wurde für Äußerungen bei einer Versammlung der Bürgerinitiative „Umgehungsstraße Mantel – jetzt!“ gerügt. Diskussionsstoff gab es also reichlich.

Im Manteler Gemeinderat waren Mehrkosten beim Feuerwehrhaus ein Thema (Bild: sei).

(sei) Bei den meisten Themen der Marktratssitzung in Mantel ergingen die Beschlüsse einstimmig. Nur bei der Genehmigung überplanmäßiger Ausgaben beim Feuerwehrhaus forderte Zweiter Bürgermeister Siegfried Janner eine detaillierte Kostenaufstellung. Bürgermeister Richard Kammerer erklärte, es handle sich teilweise um Abschlagszahlungen, die Kosten seien eigentlich nur vorgezogen. In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister darauf hin, dass alle Markträte seit einer Woche zur Sitzung eingeladen seien. Janner hätte also im Vorfeld einen entsprechenden Antrag stellen können, so der Bürgermeister.

Außerdem habe ein ausführlicher Besprechungstermin mit Aufgliederung der Kosten im Feuerwehrhaus stattgefunden. Leider sei die Hälfte der Marktratsmitglieder nicht da gewesen. Andrea Bertelshofer von der SPD bestätigte, dass der Bau schnell und kostengünstig vorangehe. Beim Ortstermin seien auch alle ausreichend informiert worden.