Marktratssitzung vom 06.04.2021

Bergler plant schwimmende Photovoltaikanlage

Stromerzeuger soll auf Weiher im Steinfelser Betriebsgelände errichtet werden – Marktrat Mantel gibt grundsätzlich grünes Licht

Auf dem großen Weiher im Betriebsgelände in Steinfels will die Firma Bergler eine schwimmende Photovoltaik-Anlage errichten. Die Bauvoranfrage wurde positiv entschieden. (Bild: Bergler/exb).

(sei) Etwas Neues in Sachen Photovoltaik hat die Firma Bergler in Steinfels vor. Das Unternehmen will auf dem Weiher im dortigen Betriebsgelände eine schwimmende Photovoltaik-Anlage errichten. Die Entsorgungsfirma Bergler plant, eine Photovoltaik-Anlage zu bauen. Allerdings nicht an Land, sondern zu Wasser. Auf einem Weiher im Steinfelser Betriebsgelände. Wie Bürgermeister Richard Kammerer in der Marktgemeinderatssitzung berichtete, sei der Firmeninhaber zu ihm ins Rathaus gekommen, um das Bauvorhaben vorzustellen. Die Floating-Anlage soll auf einer kleinen Fläche im Weiher (104 mal 59 Meter) entstehen.

Dritter Bürgermeister Johann Gurdan (CSU) sah das Projekt sehr positiv. Um Mantel herum seien genügend Weiherflächen vorhanden, was auch für weitere Projekte interessant wäre. Auch Andrea Bertelshofer (SPD) signalisierte Zustimmung, vor allem wenn die Sache wie von Bergler versprochen, noch vor Ort erklärt und besprochen werde. Einstimmig beschied der Marktgemeinderat die Bauvoranfrage positiv.

Marktratssitzung vom 09.03.2021

Ein Platz unter Palmen für die neue Manteler Markträtin Ulrike Schiller

Rita Steiner ist nicht länger Mitglied im Marktgemeinderat Mantel. Ihre Kollegen akzeptieren ihre Amtsniederlegung aus gesundheitlichen Gründen. Nachfolgerin ist Ulrike Schiller.

Als Nachfolgerin von Rita Steiner legt Ulrike Schiller (rechts) vor Bürgermeister Richard Kammerer (links) und dem Marktgemeinderat den Amtseid ab. (Bild: sei).

(sei) CSU-Mitglied Rita Steiner nahm aus gesundheitlichen Gründen ihren Abschied vom Manteler Marktrat. Wie Bürgermeister Richard Kammerer in der Sitzung betonte, tue es sehr weh, ein so erfahrenes Mitglied zu verlieren. Rita Steiner war von 1990 bis 2020 im Marktrat aktiv, davon die letzten acht Jahre als zweite Bürgermeisterin.

In der Zeit des Rücktritts von Stephan Oetzinger bis zur Wahl von Kammerer leitete Steiner sogar die Amtsgeschäfte. Ihre Listennachfolgerin ist Ulrike Schiller. Sie sprach in der Mehrzweckhalle den Amtseid und bezog dann ihren Platz an einem Tisch „unter Palmen“, wie Kammerer scherzte.

Marktratssitzung vom 12.01.2021

Eine Personalie und Zuschüsse für Vereine bestimmen die erste Sitzung 2021 im Manteler Marktrat

Franziska Göppl als Markträtin vereidigt

Bürgermeister Richard Kammerer (links) vereidigt Franziska Göppl (rechts) als Nachfolgerin vonManfred Klier in der SPD-Fraktion. (Bild: sei).

(sei) Bei der ersten Sitzung im Jahr 2021 wurde Franziska Göppl von der SPD als Nachfolgerin für den ausgeschiedenen SPD-Rat Manfred Klier vereidigt. Da Klier aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt war, gab es keine Verabschiedung.

Durchgewunken wurde der Bauantrag von Katharina und Thorsten Pröls über die Errichtung eines Einfamilienhauses im Ebenweg 19 ebenso der Bauantrag von Thomas Brünnig und Jürgen Grimm auf Neubau eines Doppelhauses im Schlossäckerring 14. Der Durchführungsvertrag mit der Firma Gruber Wohn- und Gewerbebau wird abgeschlossen. Die Firma Gruber übernimmt die Herstellung der Erschließungsanlagen an der Dianastraße. Der Markt Mantel übernimmt dann nach der Fertigstellung die Unterhalts- und Verkehrssicherungspflicht. Der Beschluss erging ebenfalls einstimmig.

Marktratssitzung vom 01.12.2020

Friedliche Weihnachtssitzung in Mantel

Die Sanierung der Straße Mantel-Kellerhaus wird untersucht, Bebauungsplanänderungen abgesegnet. Bei der friedlichen Weihnachtssitzung des Gemeinderats in Mantel sorgen lediglich die Kanalgebühren für Redebedarf.

(sei) Etwas Diskussion gab es in der jüngsten Gemeinderatssitzung bei der Festsetzung der Kanalgebühren. Stefan Lippik (FWG) bedankte sich bei Kämmerer Jankowski für die Berechnung. Wie Sitzungsleiter Richard Kammerer ausführt entlastet die neue Gebühr kleinere Haushalte am meisten. Manfred Klier (SPD) wollte das Niederschlagswasser mit in die Berechnung nehmen, da es umliegende Gemeinden auch so machen würden. Die Satzungsänderung könnte 2020/21 gemacht werden.

Stephan Oetzinger von der CSU wies darauf hin dass die Gebühr seit 2016 gelte und eine wirkliche große Stabilität bewiesen habe. Kammerer erklärte, dass die Einbeziehung des Niederschlagswassers einen sehr hohen Verwaltungsaufwand bedeute, der auch von der Bevölkerung durch Umlegung mitgetragen werden müsste. Oetzinger schlug vor, dass sich der Finanzausschuss in den nächsten vier Jahren mit dem Thema befassen soll, weil die Gebühr für vier Jahre gelte. Einstimmig wurde dann beschlossen, dass die Einleitungsgebühr auf 2,66 Euro erhöht wird und die Grundgebühr bei 45 Euro bleibt. Für Regenwassersammelanlagen wurden Richtlinien festgelegt.

Marktratssitzung vom 03.11.2020

Acht Millionen Euro für Bioabfallanlage auf der Mülldeponie Kalkhäusl

Auf dem Gelände der Mülldeponie Kalkhäusel werden schon bald viele Millionen Euro verbaut. Dort entsteht auf einer Fläche von 2,5 Hektar die neue Bioabfallvergärungsanlage für die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth und die Stadt Weiden.

In der Nachbarschaft der Gebäude der Sickerwasseranlage entsteht auf einer Fläche von 2,5 Hektar die neue Bioabfallvergärungsanlage für die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth und die Stadt Weiden. (Bild: sei).

(sei) Markus Sporrer von der SM-Energy GmbH stellte dem Marktgemeinderat Mantel ein acht Millionen Euro teures Projekt vor: eine Bioabfallvergärungsanlage. Unterstützung erhielt er von Boris Damzog, Vorsitzender der Zukunfts-Energie Nordoberpfalz-Genossenschaft (Zeno). Bisher wird der Biomüll aus den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/WN bis nach Oberfranken und Thüringen gefahren. Die Kapazität dieser Anlagen dort sei an der Grenze angelangt. Auch seien die Kommunen mit Klärschlämmen überlastet, hörten die Marktgemeinderäte von den beiden Experten.

Regionale Anlage

Die Lösung des Problems sei die Errichtung einer regionalen Bioabfallvergärungsanlage - ein Gemeinschaftsprojekt mit Bürgerbeteiligung aus der Region über die existierenden Energiegenossenschaften. Zudem beteiligten sich weitere regionale Partner und Kommunen, erklärten die Referenten.