Marktratssitzung vom 05.10.2021

Jede Menge Lob für Rita Steiner und Manfred Klier

Zwei kommunalpolitische Urgesteine verabschieden sich aus dem Manteler Marktgemeinderat – Bürgermeister lobt konstruktive Mitarbeiter und Engagement

Rita Steiner (Zweite von rechts) und Manfred Klier (Zweiter von links) werden aus dem Marktgemeinderat Mantel verabschiedet. Bürgermeister Richard Kammerer (Mitte) und Zweiter Bürgermeister Siegfried Janner (rechts) überreichen Urkunden, Dritter Bürgermeister Johann Gurdan (links) Blumen. (Bild: sei).

(sei) Der Manteler Marktrat verabschiedete Rita Steiner und Manfred Klier. 49 Jahre Erfahrung im Marktgemeinderat Mantel legen Steiner und Klier gemeinsam in die Waagschale, stellte Bürgermeister Richard Kammerer bei der Verabschiedung in der Sitzung des Marktgemeinderates fest. Rita Steiner war die erste Frau im Manteler Marktrat und gehörte dem Gremium 31 Jahre an. Klier saß 18 Jahre im Gremium. „Mit eurem Ausscheiden verlieren wir deshalb einen enormen Fundus an Wissen. Mit euch geht uns ein sehr wertvoller Schatz an kommunalpolitischer Erfahrung verloren“, so Kammerer.

Rita Steiner hatte zusätzlich das Amt der Ortsweisenrätin. Ihr lag vor allem das Wohl der sozialschwachen Menschen im Ort am Herzen. Es gab keinen Ausschuss, in dem sie in der langen Zeit nicht vertreten war. 2012 wurde sie zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt. Das Amt hat sie mit viel Engagement bis März 2020 ausgeübt. Nach dem Ausscheiden von Stephan Oetzinger aus dem Amt des Bürgermeisters hatte sie die kommissarische Amtsführung vom 5. November 2018 bis 5. Februar 2019 übernommen. Von 2013 bis 2020 war sie auch Trauungsstandesbeamtin. Schweren Herzens hat sie aus gesundheitlichen Gründen im März 2021 ihre Ämter niedergelegt. Kammerer betonte, dass ihm Steiner auch im ersten Jahr nach seinem Amtsantritt mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe.

Marktratssitzung vom 07.09.2021

Roter Faden für die Ortsentwicklung Mantels

Die Marktgemeinde Mantel hat nun einen Plan für ihre weitere städtebauliche Entwicklung. ISEK nennt sich die Zauberformel, die Architekt Emil Lehner dem Marktgemeinderat näher erläuterte.

Eine Riesendimension hat laut Planer Emil Lehner der Manteler Marktplatz. Sein Rat, die Marktgemeinde sollte nicht unbedingt auf den Bau der Ortsumgehung warten, bevor sie tätig wird (Bild: sei).

(sei) Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK), das dem Manteler Marktgemeinderat in der vergangenen Sitzung vorgestellt wurde, beschreibt Ziele, Handlungsfelder und Projekte für die Entwicklung einer Stadt für mehrere Jahre. Es ist ein informelles Papier, das kooperativ mit allen städtischen Institutionen, Fachplanungen und der Bürgerschaft erarbeitet wird. Fachexperten unterstützen diesen Prozess und liefern wichtige Hinweise.

Bürger haben Handlungskonzept

Das Konzept steht nun auch für Mantel, wie Architekt Emil Lehner von SHL-Architekten und Stadtplaner in der Marktratssitzung erklärte. „Es ist ein roter Faden, umfasst verschiedene Themenfelder, die Bürger haben ein Leitbild und ein Handlungskonzept.“ Der Erfolg in regenmäßigen Abständen kontrolliert werden. Die Abstimmung mit der Regierung der Oberpfalz habe bereits im März 2021 stattgefunden.

Marktratssitzung vom 27.07.2021

SAM KG in Mantel darf erweitern

Zwei Hallen, ein Bürogebäude – der Marktrat stimmt in seiner Sitzung dem Bauantrag der SAM KG zu. Eine von vielen Entscheidungen im Gremium.

Die Firma SAM KG möchte in Mantel zwei neue Hallen und ein Bürogebäude bauen (Bild: sei).

(sei) Zwei neue Hallen und Bürogebäude möchte die SAM KG (ehemals Saglik Maschinenbau) in Mantel in der Freihunger Straße 18a errichten und damit ihre Firmenfläche erweitern. Das sah der Marktrat gern und genehmigte einstimmig den Bauantrag.

Wimo GmbH

Die Firma Wimo GmbH darf in der Nähe der Turnhallensiedlung und Gemeindeverbindungsstraße Weiherhammer- Trippach eine Photovoltaikanlage errichten.

Marktratssitzung vom 15.06.2021

Nicht zelten, keine Tiere: Neue Verordnung für Manteler Badeweiher

Am Manteler Badeweiher gilt eine neue Verordnung. Das Sicherheitskonzept hat ein Münchener Sachverständigenbüro erarbeitet. Es empfiehlt dringend, auf Rutschen, Inseln oder ähnliches zu verzichten.

Der Manteler Marktgemeinderat hat eine neue Verordnung für den Badeweiher in Kraft gesetzt. Der Badeweiher ist im Sommer immer stark besucht. (Bild: sei).

(sei) Wie Bürgermeister Richard Kammerer im Marktgemeinderat Mantel ausführte, müsse der Markt eine neue Verordnung für den Badeweiher erlassen. Das geht auf eine Empfehlung des Bayerischen Gemeindetags zurück. Kammerer habe das Sachverständigenbüro Ottmar Hillenbrand aus München damit beauftragt, ein Sicherheitskonzept zu erstellen. Die Anforderungen an eine Badestelle seien ein Wasserbereich mit zugehörigem Strandbereich, freie Zugängigkeit, ausreichende Wassertiefe, die Überwachung der Wasserqualität und die Wartung der Anlagen.

Eine Badeaufsicht sei dann nicht erforderlich. Es sei auch empfohlen worden, keine Badeinsel, Wasserrutschen oder ähnliches im Wasser einzurichten, mit Hinweis auf die Unfallhäufigkeit. Das Sachverständigenbüro Hillenbrand übermittelte dem Markt Mantel den Entwurf einer Badeordnung. Für die Benutzung der öffentlichen Liegewiese am Badeweiher bestand bereits eine Satzung vom August 2009, diese müsste nach Erlass der neuen Badeordnung aufgehoben werden. Beide Beschlüsse erfolgten einstimmig im Marktrat.

Marktratssitzung vom 11.05.2021

Bürgerantrag zur „Post“ zulässig

Das kommt nicht oft vor: Ein Thema im Marktrat Mantel haben die Bürger mit 80 Unterschriften auf die Tagesordnung der Maisitzung gehievt - nicht zur Begeisterung aller.

Soll in dem ehemaligen Gasthaus „Zur Post“ die Verwaltung einziehen oder ein Bürgertreff entstehen? Diese Frage wird in Mantel weiterhin für einige Diskussionen sorgen. (Bild: sei).

(knh) Den Bürgerantrag zur Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Anwesens „Zur Post“ (Bürgertreff oder Sitz des Rathauses?) hat der Marktrat einstimmig für zulässig erklärt. Der Antrag zielt darauf ab, das Gebäude zu einer öffentlichen Begegnungsstätte der Manteler umzugestalten.

„Die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger sind uns wichtig. Die gewünschte Prüfung über eine solche Nutzung ist bereits Teil der heute beauftragten Machbarkeitsstudie. Allerdings hätte ich es persönlich sehr begrüßt, wenn man den Weg über die Beteiligung an der Lenkungsgruppe Städtebau gewählt hätte“, sagte Dritter Bürgermeister Johann Gurdan.